1Was macht ein Overlay-Widget?
einer Werkzeugleiste mit Einstellungen wie größerer Schrift, höherem Kontrast, Lesehilfe oder angehaltenen Animationen einer automatischen „Reparatur“, die beim Laden der Seite versucht, fehlende Alt-Texte, Beschriftungen und Rollen nachzutragen – oft mit KI
2Warum reicht das nicht?
Sie rät. Ob ein Bild ein „Leinenkleid in Salbeigrün“ zeigt oder nur Dekoration ist, weiß nur, wer den Shop kennt. Sie kommt nicht überall mit. Was erst nach dem Laden passiert, erfasst sie oft nicht zuverlässig – etwa ein Warenkorb, der sich öffnet, ein Filter oder eine Fehlermeldung im Formular. Sie ändert nichts am Code. Wird das Skript blockiert oder fällt es aus, sind alle Barrieren wieder da. Sie kann Hilfsprogramme stören. Manche Overlays verändern die Seite so, dass Screenreader sie anders vorlesen, als ihre Nutzer es gewohnt sind.
3Was sagen die Menschen, für die das Widget gedacht ist?
4Gab es schon Folgen für Anbieter?
5Was hilft stattdessen?
Schritt 1: Barrieren finden
Ein automatischer Test zeigt, wo im Code die Probleme sitzen – mit Seite und Stelle. Schritt 2: An der Quelle beheben
Alt-Texte im Shop-Backend eintragen, Farben im Theme anpassen, Beschriftungen ergänzen. Vieles davon geht ohne Entwickler, zum Beispiel Alt-Texte für Produktbilder und Kontraste. Schritt 3: Von Menschen prüfen lassen
Bedienung per Tastatur und mit Screenreader testen – selbst oder durch Fachleute, am besten zusammen mit Menschen, die diese Hilfsmittel täglich nutzen. Schritt 4: Ehrlich informieren
Schreiben Sie, was geprüft wurde und was noch offen ist, statt „100 % barrierefrei“ zu versprechen.
Quellen
Dieser Artikel gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung.
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